Zweck

Der Verein bezweckt ausschliesslich und unwiderruflich die gemeinnützige Unterstützung und Durchführung von Projekten in Nepal (Musahar und Chepang), die zur nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Umweltbedingungen von benachteiligten Menschen beitragen. Er strebt keinen Gewinn an.

Gründung

Der Verein wurde am 24. November 2018 in Eschen, Fürstentum Liechtenstein gegründet und am 10. Dezember 2018 im Handelsregister in Vaduz eingetragen.

Vorstand

Derzeit setzt sich der Vereinsvorstand zusammen aus:

  • Lotte Kindle, Präsidentin, 9492 Eschen
  • Theo Kindle, Vizepräsident, 9492 Eschen
  • Helene Kindle, Aktuarin, 9493 Mauren
  • Barbara Schwendener, Kassierin, 9488 Schellenberg
  • Theresia Biedermann, Beisitzerin, 9492 Eschen
Vorstandsmitglieder von links nach rechts: Helene Kindle, Theresia Biedermann, Barbara Schwendener, Theo Kindle, Lotte Kindle

Entstehung/Hintergrund

Die ersten Kontakte zu Nepal entstanden vor 25 Jahren. Damals konnte Frau Lotte Kindle (Vereinsgründerin) Herrn Wendelin Meier aus Zürich, welcher als Orient-Teppichimporteur seit mehr als 40 Jahren Indien und Nepal regelmässig bereiste, auf eine  Einkaufsreise begleiten. W. Meier war auch Mitbegründer / Hauptinitiator der Hilfsorganisation CARE & FAIR in Indien und Nepal. Diese Organisation wurde gegründet, um den unsachlichen Darstellungen zum Thema Kinderarbeit zu begegnen und vor allem mit Taten statt Worten den Knüpferfamilien ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Über diese Organisation flossen auch Spenden der Familie Kindle  in verschiedene Hilfsprojekte von CARE & FAIR. Diese Reise (1993) bot eine gute Gelegenheit, direkt vor Ort zu sehen wo die Spendengelder hinflossen.

Altersheim in Kathmandu, Missionaries of Charity Mother Teresa (1993)

Im Vorsommer 2018 kam das Projekt „HÄNGEBRÜCKE“ zum Jubiläum „300 Jahre Liechtenstein“ an die Öffentlichkeit. Dies gab dann den Impuls zu den Hilfsprojekten in Chepang/Dading, Musahar/Babargangj und neu seit 2020 in Madi/Chitwan . In den vielen unwegsamen Gegenden  Nepals dienen Hängebrücken als wichtige Wegverbindungen. Nach dem schweren Erdbeben 2015 in Nepal hätte hier z.B. eine zerstörte und wieder in Stand gestellte Brücke als Hilfe aus Liechtenstein den Menschen helfen können, Reparaturarbeiten waren aber bereits im Gange. Anstelle dessen soll mit dem Hilfsprojekt eine Brücke zwischen Arm und Reich realisiert werden.

Tsering und Pasang zu Besuch in Liechtenstein Jan. 2020

Der Kontakt mit unseren heutigen Vertretern in Kathmandu ergab dann aber rasch, dass anstelle einer Hängebrücke im Erdbebengebiet, zwei Hilfsprojekte für bedürftige bzw. notleidende Menschen über Herrn und Frau Pasang  und Tsering LAMA unterstützt werden sollten. Dieses Nepalesische Ehepaar, betreibt neben dem Projektmanagement für BHN immer noch eine eigene Teppichmanufaktur in Kathmandu. Pasang LAMA studierte in Indien Betriebswirtschaft. Die Familie LAMA hat Kontakte in ganz Nepal – auch zu Behördenstellen, kennt die lokalen Begebenheiten und unterstützt seit längerem selbst bedürftige Menschen durch direkte Hilfeleistungen.  

Wir baten Frau und Herr LAMA über W. Meier nähere Nachforschungen über die erwähnten Vorschläge vor Ort, d.h. in Chepang und Musahar vorzunehmen und konkrete Informationen über die dringendsten Hilfsmassnahmen zusammenzustellen. Um die Situation vor Ort in ausführlichen Gesprächen mit der lokalen Bevölkerung richtig erfassen zu können, musste Pasang LAMA auch einen Dolmetscher aus Kathmandu mitnehmen.

Neben diesen Gesprächen wurde auch eine Bilderdokumentation zusammengestellt. Es zeigte sich klar, dass durch die Verbesserung der desolaten Grundversorgung, insbesondere im Bereich Trinkwasser, Hygiene und Schulbildung die Not der Bevölkerung sowohl in Musahar wie in Chepang am Nachhaltigsten gelindert werden kann.